Verlorenwasser
Verlorenwasser, Kreis Habelschwerdt, 533 Einwohner, 400 m, 860 ha, Luftkurort bei Langenau, einer der ältesten Orte der Grafschaft.

Verlorenwasser: 1319 Verlorenwasser, 1416 zu dem Verloren Wasser usw.


Viehweg bei Neuwaltersdorf



Vierhöfe, Kreis Glatz, früher Neurode, 427 Einwohner, 268 ha, seit 1890 eigene Schule, 1669 Stillfriedsches Vorwerk.

Vierhöfe: 1669 Vorwerk mit vier Häusern, aus denen im 18. und 19. Jahrhundert ein größeres Dorf wurde.
Fichtig, Kolonie von Vierhöfe; 1581 »neuerbautes Dörflein im Fichten, Klinke genannt«; 1669 Fichtig auch Klinkendorf genannt. »Ort am Fichtengebüsch«.


Voigtsdorf, Kreis Habelschwerdt, 462 Einwohner, 460-800 m, 539 ha, 1357 erstmals urkundlich erwähnt, eines der ältesten Dörfer, nördlich davon liegt das Fort Wilhelm, Ende des 18. Jahrhunderts erbaut, später wieder verfallen, Kirche nach Entwurf Schinkels, 1823 erhaut, Sommerfrische im Kressenbachtal, gutes Skigelände, Freirichterei.

Voigtsdorf bei Habelschwerdt: 1358 Voytesdorf, 1411 Foitsdorf usw. Ist benannt nach dem Stadtvogt von Habelschwerdt, der das Dorf kolonisierte. - Kol.: Buchberg-Forsthaus, Dintershöh, Häuser bei Hüttenguth.


Voigtsdorf, bei Bad Landeck, Kreis Hahelschwerdt, 108 Einwohner, 490 ha, kleine Meßkapelle, 1853-1854 erbaut, dem heiligen Antonius von Padua geweiht, am Heidelberg gelegen.

Voigtsdorf bei Landeck: 1346 Viczdorf(!), 1357 Voytesdorf. - Hier dürfte eher der Glatzer Familienname Voit als die Amtsbezeichnung zugrunde liegen.


Volpersdorf, Kreis Glatz, früher Neurode, 2589 Einwohner, 2235 ha, 440-520 m, Bauerndorf, Sommerfrische am Fuße des Eulengebirges, Skigelände, eine Sehenswürdigkeit ist die Schiffskanzel aus der Rokokozeit.

Volpersdorf: 1336 Volprechtsdorf, 1352 bildet das Dorf einen Bestandteil der Herrschaft Neurode, 1363 Wolperti villa, 1558 Volpersdorf. Vom altdeutschen Personennamen Volk-brecht = im Volke glänzend, berühmt. -
Kol.: Legengrund, 1725 wird eine Lögenmühle erwähnt; wohl nach dem Familiennamen Legen, der in Niedersteine 1665 belegt ist. -Plänel, ursprünglicher Flurname. - Wustung. - Steinmühle. -- Waldgrund. - Dittrichhof. - Forsthaus. - Glashütte, um 1660 angelegt. - Hornichmühle. - K. Leeden. -Oberförstereigehöft bei Volpersdorf. - Rudolfgrube. - Schauermühle. - Schloßhof. - Schweinitzschacht. - Volpersdorf-Bahnhof. - Volpersdorf-Post. - Volpersdorf-Scholtisei. - Wiesenhaus. - Wilhelmschacht. - Ziegelei.
Köpprich (mundartlich de Kepprije): 1628 die Keprig, ein schönes frisches Fohrenwasser; 1696 ex Kepprichen, hier schon Ortsbezeichnung; 1756 Keppernick, 1789 Köppernig, 1799 Köppernik, insgemein Köppriche genannt.