Talheim
Talheim siehe Löschney



Tannhübel siehe Bukowine



Tanz, Kreis Glatz, 238 Einwohner, 347 ha, Sommerfrische bei Lewin-Hummelstadt.

Tanz: 1477 Yankow, Schreibfehler für Dankow; 1560 Dankow und Danczow; 1587 Dantzow und Danzau; 1602 Dantzaw, 1631 Tantes, 1756 Dantz.


Tassau, Kreis Glatz, 189 Einwohner, 386 ha, Grenzort in den Tassauer Bergen, südlich Lewin.

Tassau: 1477 Tasow, zur Herrschaft Hummel gehörig; ebenso 1560, 1598 Tassau, 1631 Tassaw. Kommt wahrscheinlich von Personennamen Tas. - Kol.: Wiesenhäuser.


Teuber bei Walditz



Thanndorf, Kreis Habelschwerdt, 498 Einwohner, 600-800 m, 707 ha, bei Mittelwalde, Pfarrkirche 1756 erbaut, Wintersportplatz und Sommerfrische.

Thanndorf, 1572 von David und Michael von Tschirnhauß auf ausgerodetem Nadelwald angelegt; 1575 als ,das große Neißdorf' bezeichnet; 1588 Tannendorf; 1631 Thandorf.


Theresienfeld bei Schlegel



Tränkengrund bei Hausdorf



Tscherbeney, Kreis Glatz, 2118 Einwohner, 1800 ha, am 21.1.1937 in Grenzeck umbenannt, bei Bad Kudowa, die dazugehörige Kolonie Jakobowitz wurde in Wachtgrund umbenannt. Sehenswürdigkeit: die Schädelkapelle, von Pfarrer Wenzel Tomaschek 1776 erbaut, freistehender malerischer Glockenturm (früherer Wehrturm).

Tscherbeney: 1354 Czermna, 1359 Czirmna, 1402 Czremna, 1477 Czermna usw., bis die Endung in der hier üblichen Weise zu ey gedehnt wurde. Von tschechisch cerveny rot, solche Ortsnamen sind meist nach roter Erde benannt.
Jakobowitz: 1477 Yakubowicz, zur Herrschaft Hummel gehörig, 1631 Jakowitz, volkstümlich noch heute Jakawitz = Sippendorf des Jakob. - Kol.: Friedrichsberg, Steinbruchhaus, Ziegelei, Forsthäuser, Bukowine.


Tschihak bei Martinsberg



Tuntschendorf, Kreis Glatz, früher Neurode, 906 Einwohner, 1392 ha, langgestrecktes Straßendort an der Grenze in Richtung Braunau, Schotterwerk.

Tuntschendorf: 1348 Tolmaczindorf, 1352 Tolmetschendorf, 1401 Tulmaczindorf. - Kol.: Ende oder Klein-Tuntschendorf. - Haindorf (gegründet nach 1736). - Angsthäuser, wegen der einsamen Lage? - Tölgen- oder Tribenhäuser, wohl nach Flurnamen.
Rudelsdorf (bei Tuntschendort): um 1670 vom Grafen Jos. Georg von Götzen gegründet, verkürzt aus ,Rudolfsdorf'.
Scheidewinkel (bei Tuntschendort): 1347 Vorwerk Scheidewinkel, das dem Hermann Rednitz gehörte. 1385 Andres von Schadewinkel, ebenso 1427, 1571 Scheidewinkel, 1747 Schädewinkel, 1789 Scheidewinkel. Trotz der Schreibungen von 1385 und 1427 wird wohl der an drei Seiten von der Grenze umschlossene Ort als Scheide = Grenze zu erklären sein; die Form Schädewinkel ist mundartlich Scheede.